06.07.2007
Südpfalzwerkstatt lud ein
Inbetriebnahme der sanierten und erweiterten Werke
Aus dem Gründungsjahr 1975 hat sich die Südpfalzwerkstatt GmbH kontinuierlich
weiterent-wickelt. Um die Arbeitsbedingungen für die heute 760 Mitarbeiter mit
Behinderung und die 180 Angestellten am Standort Offenbach bestmöglich zu
gestalten, wurden in den letzten 20 Monaten umfangreiche Baumaßnahmen
durchgeführt, die jetzt ihren Abschluss mit der feierlichen Inbetriebnahme der
sanierten und erweiterten Werke Offenbach 1 und Offenbach 2 fanden. Auch
Ministerpräsident Kurt Beck ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort zu sprechen
und anschließend gut aufgelegt einen Rundgang durch das Werk zu unternehmen. Er
hat schon viele Jahre die Entwicklung der Südpfalzwerkstatt verfolgt. "Wir
müssen den menschlichen Aspekt in unserer Gesellschaft stärken, hin zur
Normalität mit unseren behinderten Mitmenschen gelangen und ihnen soziale
Absicherung gewährleisten", so Beck. "Sie haben Teil am wirtschaftlichen Erfolg
der Südpfalz", lobte Landrätin Riedmaier. Durch die Baumaßnahmen sei eine
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, aber auch der Arbeitsbe-dingungen erzielt
worden. Von der vor 31 Jahren noch "beschützenden Werkstatt" mit 80 Mitarbeitern
habe sich die Südpfalzwerkstatt immer mehr erweitert und sei nun für die Zukunft
gut gerüstet", sagte Verwaltungsratsvorsitzender Georg Rothöhler. Was hat
sich eigentlich verändert? Diese Frage beantworteten die Mitarbeiter selbst:
"wir haben jetzt viel mehr Platz und helle Räume".
Dass der Umzug sich nicht ganz ohne Stress bewältigen ließ, räumten sie
allerdings ein. "Der Umbau hat sich gelohnt", zeigte sich der Betriebsrat
begeistert. Von Anfang an sei dieser auch informiert und an der Umsetzung
beteiligt gewesen, so Betriebsratsvorsitzender Reiner Mandel.
Quelle: Stadtanzeiger vom 06.07.2007
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